Immer cool bleiben – auch an Silvester

04. December 2019 — von Raphaela Schiller

Viele Hunde und Katzen reagieren empfindlich auf das laute Knallen und das Zischen der Feuerwerkskörper an Silvester. Wer zum Jahreswechsel nicht die Möglichkeit hat an einen ruhigen Ort zu reisen, kann dennoch einige Tipps beherzigen, um dem Vierbeiner einen relativ entspannten Jahreswechsel zu ermöglichen.

Die Vorbereitung beginnt schon Wochen davor

Es gibt Tonspuren von Feuerwerken bei bekannten online Musik- und Videostreamdiensten, die man seinem Hund oder seiner Katze bereits Wochen vor Silvester abspielen und schrittweise lauter stellen kann. So kann man bereits antesten, wie das Tier auf diese Art der Geräusche reagiert. Mithilfe dieser Geräuschkulisse kann man versuchen sein Haustier etwas zu sensibilisieren.

Am Silvester Tag selbst

Freigänger-Katzen sollten bereits 1-2 Tage vor Silvester Zuhause bleiben. So können sie nicht durch frühzeitige Silvester-Knaller verängstigt werden. Viele Katzen suchen sich aus Angst einen Schutz und verharren dort bis die Luft wieder rein ist. Um der Katze Stress und sich selbst Sorgen zu ersparen, sollte die Katze zwischen den Jahren nicht nach draußen gelassen werden.

Tagsüber kann man seinen Hund in einer ruhigen Gegend auslasten - zB in einem Waldstück. Besonders Aufgaben zur mentalen Auslastung, wie Nasenarbeit oder Hundetricks üben, sind hier empfehlenswert. Der Hund sollte durch eine Schleppleine gesichert werden. Sollten in der Nähe frühzeitig Feuerwerkskörper gezündet werden, hat man durch die lange Leine eine bessere Chance den Hund noch rechtzeitig zu halten. Viele Hunde flüchten bei lauten überraschenden Geräuschen instinktiv - liegt auf dem Fluchtweg eine Straße kann das sehr gefährlich werden.

An Silvester sollte - je nach Gewohnheit - die letzte Gassi-Runde bis spätestens 22 Uhr gemacht werden, jedoch nicht, wenn es draußen schon knallt. Der Vierbeiner sollte keinesfalls ohne Leine die Haustüre verlassen, am besten nur doppelt gesichert mit Halsband und Geschirr.

Alleine die Lichtimpulse des Feuerwerks können den Haustieren Angst bereiten. Um diesen zusätzlichen Stress zu vermeiden sollten die Fenster abgedunkelt sein - idealerweise sogar komplett abgedunkelt durch Rollläden. Dem Haustier sollte ein dunkler Rückzugsort ermöglicht werden. Für diese eine Nacht reicht es eine gemütliche Transportbox mit einer Decke abzudunkeln, oder einen offenen Karton mit Decken auszulegen. Das Tier sollte in diese Rückzugs-Höhle eigenständig hinein- und hinausgehen können.

Um dem Hund oder der Katze ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen zu geben ist es empfehlenswert, die Tiere an Silvester nicht alleine zu lassen. Die Haustiere sollten nicht bemitleidet werden, Streicheln kann die Angst der Tiere sogar verstärken. Spielen oder Beschäftigung mit Kauknochen oder Leckeres hingegen kann die Tiere ablenken und für Entspannung sorgen. Die Besitzer sollten sich ruhig und normal verhalten und für das Tier da sein.

Unterstützung zur Entspannung durch Calmin

Calmin kann an Silvester verabreicht werden, da es die Tiere beruhigt und das Wohlbefinden während Phasen von erhöhtem Stress steigert. Es besteht aus aus L-Tryptophan und Nutzhanf-Destillat. L-Tryptophan wirkt stimmungsaufhellend und beruhigend; als Vorläufer des Glückshormons Serotonin ist L-Tryptophan unter anderem für die Regulation von Appetit und Schlaf verantwortlich. Das Nutzhanf-Destillat ist ein Extrakt aus Cannabinoiden, die natürlicherweise im Nutzhanf vorkommen. Im Unterschied zu THC (Tetrahydrocannabinol) hat das Nutzhanf-Destillat keine psychoaktive Wirkung.

Calmin ist beim Tierarzt erhältlich — auch in Ihrer Nähe.

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