Immer cool bleiben – auch an Silvester. Tipps für Hunde- und Katzenbesitzer

05. November 2020 — von Sara Roller

Krach! Boom! Zisch! Viele Haustiere reagieren auf das Feuerwerk an Silvester ängstlich oder sogar mit Panik. Sie können die ungewohnte Situation nicht einschätzen und erschrecken sich vor der plötzlichen Lärmbelastung. Auch die ungewohnten Lichteffekte können zu einer Angstreaktion führen. Wenn sie jedes Jahr die gleiche negative Erfahrung machen, verstärkt sich dieses Angstverhalten.

Tiere nicht alleine lassen.

Am besten verbringt man den Silvesterabend in einer ruhigen Runde zu Hause. Ein Tier mit Geräuschangst sollte in seiner Panik nicht sich selbst überlassen werden.

Für einen sicheren Rückzugsort sorgen.

Da nicht nur die lauten Geräusche, sondern auch die ungewohnten Lichteffekte des Feuerwerks beängstigend wirken, sollte man alle Rollläden schließen, Kleintiergehege abdunkeln und Katzen eine kuschelige Versteckmöglichkeit anbieten, z. B. eine Transportbox oder einen Karton.

Fernseher einschalten

oder Musik abspielen. Das puffert die lauten Feuerwerksgeräusche von draußen ab und sorgt für eine entspannte Atmosphäre.

Selbst gelassen bleiben.

Dass man als Tierhalter ruhig bleibt, ist wichtig. Denn die Tiere nehmen unsere Stimmung über ihre feinen Antennen auf. Wenn wir gestresst sind, werden sie ebenfalls unsicher. Bleibt der Mensch ruhig und gelassen, wirkt sich das auch positiv auf das Tier aus.

Die Sicherheit geht vor.

Hunde für einige Tage zur Sicherheit immer an der Leine führen. Katzen, wenn möglich, vorübergehend im Haus halten. Großtiere in den Stall holen. Auch Kaninchen und Meerschweinchen, die in Außenhaltung leben, können vorübergehend an einen kühlen, dunklen Ort im Haus umziehen, bis die Silvester-Nacht vorbei ist.

Da jedes Tier anders reagiert und sich die Angst auf unterschiedliche Art äußern kann, empfiehlt es sich, den Rat eines Tierarztes einzuholen und einen individuellen Anti-Angst-Plan erstellen zu lassen.