Aufbau der Darmflora bei Hunden und Katzen

16. April 2020 — von Sara Roller

Der Darm ist ein sehr wichtiges Organ. Er ist für die Verdauung verantwortlich, hat aber auch einen großen Einfluss auf das Immunsystem und auf die Gesundheit anderer Organe im Körper. Nur wenn der Darm im Gleichgewicht ist und seine Aufgaben zuverlässig erledigen kann, funktioniert auch das Immunsystem gut.

Im Umkehrschluss: Ist das Magen-Darm-System gestört, kann unser Haustier häufiger krank werden oder sich dauerhaft unwohl fühlen.

Eine Unterstützung der Darmflora kann z.B. sinnvoll sein bei:

  • Magen-Darm-Infekten
  • chronischem/akutem Durchfall
  • Blähungen
  • Behandlung mit Antibiotika und anderen Medikamenten
  • Immunschwäche
  • Allergien
  • Regenerationsphasen (z. B. nach Operationen oder schweren Erkrankungen)
  • Stress
  • Parasitenbefall (z.B. durch Giardien)

Wird das gesunde Gleichgewicht im Darm gestört, spricht man von einer Dysbiose. Eine Dysbiose kann durch Magen-Darm-Erkrankungen wie z.B. Durchfall, Verstopfung, Blähungen oder chronische Entzündungen entstehen.

Antibiotika - Segen und Fluch zugleich

Die Darmflora kann aber auch durch die Gabe bestimmter Medikamente gestört werden wie z.B. Antibiotika, die leider nicht nur die “bösen” Keime im Körper angreifen, sondern auch die “guten” Bakterien zerstören, welche z.B. die Darmschleimhaut besiedeln. Eine Dysbiose entsteht dann sozusagen als Nebenwirkung des Medikaments und äußert sich ebenfalls mit Symptomen wie z.B. Unwohlsein, Durchfall oder Blähungen. Bei bestimmten Erkrankungen lässt sich auf den Einsatz von Antibiotika allerdings nicht verzichten, deshalb ist es umso wichtiger, die Darmflora begleitend sinnvoll zu unterstützen.

Auch andere (lebens-)wichtige Medikamente können die Darmflora negativ beeinflussen und zu einer Fehlbesiedelung des Darms mit Bakterien und/oder Pilzen führen. Jedes Haustier reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Nicht bei jedem treten auch Nebenwirkungen auf.

Ob mit der Unterstützung der Darmflora parallel zur Behandlung mit dem Medikament begonnen werden sollte oder erst im Anschluss, bespricht man am besten mit einem Tierarzt, der auch eine Empfehlung über die Dauer der Fütterung von Darmaufbau-Präparaten geben kann.

Zur Reinigung und Stärkung des Darms kommen vor allem pflanzliche Ergänzungsfuttermittel zum Einsatz. Mit Kräutern, Präbiotika und natürlichen Darmbakterien (Probiotika) kann man der Darmgesundheit auf die Sprünge helfen.

FloraComplex: Das Ergänzungsfuttermittel zur Stabilisation der Darmflora mit einer hohen Konzentration an probiotischen Kulturen.

Nach Antibiotika-Therapien oder der Gabe von anderen Medikamenten mit negativem Einfluss auf die Darmflora sollte die Ernährung durch einen hohen Anteil an probiotischen Kulturen und immunstärkenden Substanzen optimiert werden. Ein Komplex aus natürlichen Inhaltsstoffen und biologischen Mikrokulturen in FloraComplex stabilisiert die natürliche Darmflora. FloraComplex enthält eine besonders hohe Menge an probiotischen Darmkulturen pro Tagesdosis. Somit ist gewährleistet, dass die probiotischen Kulturen die Magenpassage überleben und dort ankommen, wo sie hin sollen: in den Darm. Das Inulin (Präbiotikum) in FloraComplex sorgt zudem dafür, dass sich die probiotischen Kulturen nachhaltig im Darm anreichern können. Inulin kann das Wachstum nützlicher Darmbakterien wie Enterococcus faecium fördern – pathogene Keime hingegen werden nicht unterstützt.

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